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Sauna richtig pflegen und reinigen: So bleibt Ihre Kabine lange schön

Eine Sauna ist eine Investition, die viele Jahre halten soll. Mit der richtigen Pflege bleibt das Holz schön, die Kabine hygienisch und die Technik zuverlässig. Das Gute daran: Der Aufwand ist überschaubar, wenn Sie ein paar Grundregeln beachten.

Die wichtigste Regel: Handtuch statt Putzmittel

Der beste Schutz für Saunaholz ist ein Handtuch. Wer konsequent auf einem Handtuch sitzt und liegt, verhindert, dass Schweiß direkt ins Holz zieht. Damit sparen Sie sich den größten Teil der späteren Reinigungsarbeit.

Nach dem Saunagang

Lassen Sie die Kabine nach dem Saunieren gut auslüften. Tür offen stehen lassen, Lüftungsgitter frei halten, gegebenenfalls die Lüftung noch etwas nachlaufen lassen. Feuchtigkeit, die abtrocknen kann, ist unproblematisch. Feuchtigkeit, die in einer geschlossenen Kabine steht, ist es nicht.

Die regelmäßige Reinigung

Für den Alltag genügt es, Bänke und Boden mit klarem Wasser und einem Tuch abzuwischen. Verwenden Sie keine scharfen Reiniger, keine Lösungsmittel und keine Duftreiniger. Saunaholz soll unbehandelt bleiben, damit es Feuchtigkeit regulieren kann und keine Stoffe bei Hitze ausdampfen.

Für stärkere Verschmutzungen und Verfärbungen gibt es spezielle Saunareiniger auf mildem, saunatauglichem Basisstoff. Sitz- und Liegeflächen können bei Bedarf vorsichtig mit einem feinen Schleifpapier aufgefrischt werden, immer in Faserrichtung.

Was gehört auf keinen Fall in die Sauna?

  • Lack, Lasur oder Öl auf Innenflächen
  • Aggressive Desinfektions- oder Sanitärreiniger
  • Duftöle direkt auf die Steine oder das Holz, Aufgussmittel gehören ins Aufgusswasser
  • Kunststoffmatten, die die Feuchtigkeit unter sich stauen

Ofen und Steine im Blick behalten

Saunasteine zerfallen mit der Zeit. Prüfen Sie sie ein bis zwei Mal im Jahr, entfernen Sie zerbröselte Steine und schichten Sie den Rest locker neu. Zu dicht gepackte Steine behindern die Luftzirkulation und belasten die Heizstäbe. Bei Holzöfen gehören Ascheentnahme und ein Blick auf Rauchrohr und Schornstein dazu.

Außensauna: einmal im Jahr genauer hinschauen

Bei Gartensaunen und mobilen Saunen lohnt sich ein jährlicher Rundgang: Dachbahn und Abdichtungen prüfen, Außenverkleidung nachbehandeln, wenn die Lasur matt wird, Lüftungsöffnungen frei räumen, Verschraubungen kontrollieren. Wer das im Frühjahr einmal macht, hat das Thema für das Jahr erledigt.

Fazit

Saunapflege ist kein großer Aufwand, sondern Routine: Handtuch nutzen, gut lüften, mit klarem Wasser reinigen, Steine und Technik im Blick behalten. So bleibt Ihre Sauna über viele Jahre hygienisch, schön und effizient.

Sie haben Fragen zur Pflege Ihrer Sauna oder möchten eine bestehende Kabine auffrischen lassen? Sprechen Sie uns an.

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